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For the Tiere category.Einschläfern lassen: Abschied vom geliebten Haustier
Mittwoch, September 1st, 2010
Es kommt bei jedem Haustier einmal der Tag, an dem es sterben muss. Meist werden die geliebten Freunde des Menschen aber eingeschläfert, da sie an einer Krankheit leiden oder schon zu alt und schwach sind und man ihnen das Leiden ersparen kann. Das fällt des meisten Tierbesitzern sehr schwer, vor allem, wenn das Tier sehr plötzlich krank wird und der Tierarzt zum Einschläfern rät. Auch der normale Tod ist schon schwer, doch wenn man selbst quasi der Veranlasser des Todes ist, fällt das doppelt schwer. Immerhin ist man als Laie nie völlig sicher, dass man die richtige Entscheidung trifft. Das Herz will einfach nicht loslassen.
Der Abschied vom geliebten Haustier, das man meist schon einige Jahre an seiner Seite hat und das schon ganz zur Familie und zum täglichen Leben gehört, fällt meist genau so schwer, wie irgendwann einmal Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen. Vor allem, wenn der Besitzer sonst keine Angehörigen mehr hat, holen sie sich meist ein Tier wie zum Beispiel einen Hund oder eine Katze, damit sie noch eine kleine Freude haben und natürlich jemanden, der wartet, wenn man nach Hause kommt. Gerade dann entsteht eine sehr enge, fast kindähnliche Bindung zum Haustier, die dann sehr schwer aufzugeben ist. Die Trauer ist unermesslich, der Schmerz über den Verlust nimmt kein Ende. Selten kommt sehr schnell ein neues Haustier ins Haus.
Trotzdem ist das Einschläfern meist besser als das Tier an einer Krankheit langsam und qualvoll zu Grunde gehen zu lassen. Oft ist es allerdings auch eine Kostenfrage, denn lebenserhaltende Operationen bei Tieren kosten eine Menge Geld, die zum Beispiel Senioren mit einer knappen Rente nicht so ohne weiteres bezahlen können. Man muss die Entscheidung das Tier einschläfern zu lassen, natürlich auch nicht alleine tragen. Wenn das Tier auffällige Symptome hat, geht man zum Tierarzt und der kann am besten beurteilen, ob es sinnvoll ist, das Tier noch leben zu lassen. Die Meinung des Tierarztes ist also entscheidend, denn wenn er sagt, dass das Einschläfern dringend notwendig ist, dann sollte man das auch machen – alles andere wäre nur Tierquälerei. Das Haustier, das man so lieb wie einen Menschen hat, sollte man am Ende auch nicht unnötig leiden lassen und es von seinem Leid erlösen. Auch wenn es noch so schwer fällt, den kleinen Liebling einmal beerdigen zu müssen, heißt es irgendwann einmal Abschied nehmen.
Einsatz für alle Tiere
Mittwoch, Juni 23rd, 2010
Es gibt drei Sorten von Menschen, wenn es um den Umgang und die Affinität zu Tieren gibt. Die erste Gruppe sind die, die Tiere nicht in ihre Nähe lassen, es sei denn, sie stammen aus kontrollierter Aufzucht und sind entsprechend zubereitet. Sie wollen ausdrücklich keine Verantwortung für ein Haustier übernehmen und können sich nicht vorstellen, einen solchen „Klotz am Bein“ jemals bei sich aufzunehmen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen und eigentlich ein Zeichen von Verantwortlichkeit, denn nicht selten leiden Tiere unter der falschen Entscheidung eines Menschen, sich trotz deutlicher Zweifel letztendlich für ein Haustier zu entscheiden, das aber dann vernachlässigt wird.
Die zweite Gruppe bilden die Menschen, die ein Haustier oder gar mehrere davon haben. Ihre Tierliebe beschränkt sich oft auf die eigenen Tiere, denen es meistens auch gut geht. Negativ spielen hier diejenigen herein, die eigentlich der ersten Gruppe angehören, sich aber überreden lassen, einen Hund oder eine Katze zu halten. Ausgesetzte Tiere, geschlagene und arme Kreaturen sind es, die unter solchen überforderten Herrchen und Frauchen zu leiden haben.
Eine weitere Fraktion sind jene, die alles dafür tun, dass es allen Tieren auf der Welt gut geht. Sie setzen sich für artenbedrohte Tiere ein, aber auch für den Umweltschutz, kämpfen gegen Tierversuche und falsche Tierhaltung. Futterspenden, auch für ausländische Tierschutzorganisationen, werden eingesammelt, und manchmal spendet man auch Geld, um das Einschläfern kleiner, aber überflüssiger Welpen zu verhindern. Diese Menschen müssen nur aufpassen, dass sie ihren Einsatz nicht übertreiben und sich darüber im Klaren sein, dass auch der Tierschutz seine Grenzen hat, vor allem im Vergleich zu Menschenleben.
Ein Nymphensittich bringt Freude und Verantwortung
Montag, Mai 17th, 2010
Die orangen Bäckchen, den lustig wippenden Kamm, das heisere Gekrächze: Man liebt seinen Nymphensittich vom ersten Tag an. Die Vögel, die zur Ordnung der Papageien und zur Gattung der Kakadus gehören, sind sowohl in freier Wildbahn, wie auch in Zoos und zu Hause beliebte Zeitgenossen. Sie sind hübsch anzusehen, haben witzige Verhaltensmerkmale und können zahm werden, bis hin zur absoluten Zugehörigkeit zu ihrem Besitzer.
Diese enge Bindung zum Besitzer ist nicht natürlich, weswegen sie oft als tierfeindlich abgelehnt wird. Ein zweiter, möglichst gegengeschlechtlicher Partner im Käfig verhindert diese Bindung. Allerdings gibt es durchaus Tierhalter, die ihren Nymphensittich sehr eng an sich binden und dementsprechend überall von ihm begleitet werden. Beim Fernsehen, beim Essen, selbst beim Gang zur Mülltonne sitzt der kleine Kerl dann auf den Schultern und knabbert dabei lustig am Ohr oder an den Haaren. Da sind auch Ohrringe oder eine Kette nicht uninteressant, ebenso, wie man schon einmal damit rechnen muss, dass der süße Vogel ganz unartig einen Fotorahmen oder die Zeitung auf dem Tisch als Beißmaterial benutzt. Das ist aber in der Natur des Kakadus begründet.
Das Futter besorgt man sich am besten in einem Zooladen, wo man frei zusammenstellen kann, welche Körner in der Mischung enthalten sind. Zu ölhaltig darf das Futter nicht sein, deshalb verzichtet man auf Sonnenblumenkerne in zu großer Menge. Knabberstangen, Salat, Obst und Kräuter gehören ebenso in den Käfig, wie ausreichend Wasser, auch zum Baden. Mit frischen Ästen, an denen noch Blätter hängen, macht man seinem kleinen Freund eine große Freude. Die veraltete Methode, einem Nymphensittich einen Spiegel in den Käfig zu hängen, damit er sich nicht einsam fühlt, ist nicht gut für den kleinen Flattermann.
Die Verantwortung gegenüber Haustieren
Samstag, April 24th, 2010
Sich ein Haustier zu beschaffen, ist leicht. Meist wird man weder von einem Züchter, noch von einem Tierheim sonderlich überprüft, wenn man dort ein Tier kaufen beziehungsweise abholen möchte. Zwar wird ein gewisses „Schutzgeld“ kassiert, wenn man beim Tierschutz ein Tier abholt, doch hält dies viele Menschen nicht davon ab, absolut unverantwortlich mit den Tieren umzugehen.
Viele Menschen denken zum Beispiel nicht darüber nach, was Reisen für ein Tier bedeuten. Während der Fahrt sind heute in den meisten Fahrzeugen Klimaanlagen eingeschaltet. Überall kann der neue Freund, ob nun Hund oder Katze, nicht mit hingenommen werden. Also bleibt es im Auto. Bei oft wahnsinnig hohen Temperaturen müssen die Tiere dann im stickigen Auto ausharren, biss Herrchen und Frauchen wieder zurück kommen. Nicht selten finden diese ihren Liebling dann qualvoll verendet vor. Wer viel unterwegs ist, sollte sich daher entweder nach einer Unterkunft für das Tier für diese Zeit umsehen, oder aber auf die Anschaffung von Haustieren verzichten.
Ein Haustier bedeutet auch, dass man sich über die möglichst artgerechte Haltung informieren muss. Ein Hund braucht Auslauf: Der Pudel weniger, als ein Husky, aber ohne Bewegung hat der Hund kein glückliches Leben. Ein Hund ist auch keine Resteverwertungsmaschine für Küchenabfälle. Die Gewürze aus dem menschlichen Essen sind für Tiere ungesund – also sind auch immer Kosten für Futter mit einem Haustier verbunden. Zudem kommt mindestens einmal im Jahr Geld für den Tierarzt auf die Gesamtrechnung, denn die Impfungen sind zu bezahlen. Auch Hundesteuer kostet. Nicht selten findet man ausgesetzte Tiere in freier Wildbahn, die von ihren Besitzern einfach „entsorgt“ wurden, weil sie lästig oder zu teuer wurden. Das könnte man auch vorher wissen, und einem Tier viele Seelenqualen ersparen.
Wildtiere in Ruhe lassen
Freitag, April 9th, 2010
Die Natur spielt ein Spiel, in dem sie eigentlich selbst der Schiedsrichter ist. Wilde Tiere fressen andere und werden gefressen. Das ist ein Kreislauf, der so gedacht ist und den der Mensch nach Möglichkeit nicht beeinflussen sollte. Auch, wenn man Mitleid hat, mit dem Hasen, der vom Fuchs gerissen wird, geht das den Wanderer, der das Szenario zufällig mitbekommt nichts an. Der „böse“ Fuchs tut dies, um zu überleben, denn sein Supermarkt ist der Wald und alles, was darinnen lebt.
Das Maximale, das dem Menschen gestattet sein sollte, ist es, verwaiste Kleintiere aufzupäppeln. Die Rehmutter, die vom Auto überfahren wurde, hinterließ Kitze, die irgendwo in einer Wiese am Waldrand liegen, und auf sie warten. Diese Rehkitze kann man mit nach Hause nehmen, sie in ein Gehege sperren und mit der Flasche aufziehen. Da das Tier vieles seiner natürlichen Instinkte dabei einbüßt, ist es aber unwahrscheinlich, dass es sich später in freier Wildbahn alleine zu Recht finden würde. Also ist die Entscheidung, das Tier mitzunehmen, auch mit jener gekoppelt, ein Leben lang dafür verantwortlich zu sein.
Der Mensch kann auch ein Quartier anbieten, in dem Igel übernachten können. Laubhaufen im Garten, bei kranken Tieren auch ein Eckchen im Keller. Ist die Grundversorgung erledigt, heißt es auch hier, die Tiere nach Möglichkeit nicht an den Menschen zu gewöhnen. Das hätte schlimme Folgen. Vögel aus der freien Natur haben im Käfig in der menschlichen Wohnung nichts verloren, ebenso, wie andere Tiere, die eigentlich in der freien Wildbahn leben. Dass hier manches Leben länger dauert und ein anderes schon kurz nach der Geburt beendet wird, ist der Lauf der Natur, in den der Mensch nicht einzugreifen hat. Es sei denn, er ist Jäger und weiß, was er tut, um den Wildbestand im natürlichen Gleichgewicht zu halten.