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For the Schädlinge category.Was Tauben alles anrichten können
Dienstag, Juni 29th, 2010
Tauben sind in der Regel friedliche Tiere, die nichts anderes vorhaben, als zu fressen, zu nisten und ihre Jungen aufzuziehen. Sie wurden und werden gerne als Brieftauben eingesetzt, heute mehr als Hobby, als zu den Zeiten, als sie noch dringend benötigt wurden, um kommunizieren zu können. Heute haben sich die Tiere eher in Städten angesiedelt, sind beinahe nicht mehr scheu und leben von dem, was die Konsumgesellschaft von heute wegschmeißt oder was tierliebe Bürger an sie verfüttern. Diese Menschen bedenken nicht, dass es jedes Jahr Millionen kostet, die Schäden wieder auszugleichen, die die Tiere an Häusern anrichten.
Wo eine Taube nistet und frisst, hinterlässt sich auch ihren Kot, der ätzend auf alle Materialien, sogar auf Marmor, wirkt. So entstehen in einer gewissen Zeit Schäden, die repariert werden müssen und damit auch viel Geld kosten. Das können Miets- und Geschäftshäuser, aber auch alte Kirchen und Gebäude aus der Geschichte einer Stadt sein. Selbst Statuen und Denkmäler werden nicht verschont, denn hier sind viele Menschen, viele Imbiss-Möglichkeiten und damit auch viele Tauben. Das reichhaltige Essensangebot sorgt dafür, dass die Tiere sich auch fleißig vermehren. Würde man die Nahrung entziehen, könnte die Vermehrung eingedämmt werden. Da dies nicht realisierbar ist, müssen immer wieder Maßnahmen zur Taubenabwehr ergriffen werden. Diese sind nicht darauf ausgelegt, die Tiere zu töten. Man will nur das Nisten unmöglich machen und so für den Schutz der Immobilien sorgen. Sinnvoll wäre es, wenn die Menschen einsehen würden, dass sie der Stadt keinen Gefallen tun, wenn sie die Tiere füttern und sie damit in den belebten Zonen halten. Immerhin sind Zecken und Flöhe ein Problem für die Gesundheit und auch sonst können die beißenden Gerüche des Kots und die Nähe der Tauben gerade in Mietanlagen für gesundheitliche Probleme sorgen.
Lebensmittelmotten hat man schnell eingeschleppt
Mittwoch, Mai 19th, 2010
Lebensmittelmotten sind für viele Haushalte kein Fremdwort. Diese kleinen, anfangs sehr unscheinbaren Tiere, können einen Haushalt ganz schön auf Trab halten. Meist kauft man eine Packung Mehl oder vielleicht auch Zucker oder andere Grundnahrungsmittel und in diesen kann es sein, dass sich diese kleinen Motten aufhalten. So stehen diese Verpackungen im Supermarktregal und von dort werden sie dann mit nach Hause genommen. Sie verteilen sich aber vorher noch auf die anderen Lebensmittel, die man im Supermarkt kaufen kann.
Schnell haben dann viele Haushalte einige dieser kleinen Tiere Zuhause und müssen nun versuchen diese wieder loszuwerden. Papierverpackungen und auch offene Tüten sind sofort angreifbar und können dafür sorgen, dass sie als Grundnahrungsmittel für die kleine Motte verwendet wird. Man sollte daher, wenn man wirklich Lebensmittelmotten mit nach Hause genommen hat, diese Lebensmittel alle wegwerfen und diese auch sofort in verschlossene Dosen füllen, um zu verhindern, dass sich die Tiere weiter vermehren, weil sie genügend Nahrung erhalten. Vor allem, wenn man Haustiere hat, kann dies immer wieder einmal passieren.
Nagerfutter, Vogelfutter, aber auch Hunde und Katzenfutter sind ebenfalls von diesen Lebensmittelmotten betroffen. Besondere Vorsicht sollte man deshalb auch hier walten lassen und dafür sorgen, dass alles sehr gut verschlossen aufbewahrt wird. Meist ist es sogar so, dass diese Produkte schon mit den Motten in die Supermärkte gefahren werden. So kann der Supermarkt an sich oftmals gar nichts dafür, dass er diese Motten mit verkauft. Ordnung halten und gute Aufbewahrungsmöglichkeiten können jedoch Eindämmung und Abhilfe verschaffen, wenn man sich diese Tiere einmal ins Haus geholt hat.
Denkmal für einen Schädling
Mittwoch, April 28th, 2010
Ein Schädling ist im allgemeinen ja eher ein Tier, das großen Schaden für den Menschen anrichtet. Dabei gehen ganze Ernten zugrunde, Bauern müssen zusehen, wie sie überleben können. Eine solche Missernte kann das Leben einer Landwirtschaft sehr schwer machen. Ein solcher Schädling war auch in Amerika, im Bundesstaat Alabama eingezogen. Aus Mexiko kam der Baumwoll-Kapselkäfer in das Land, in dem nahezu ausschließlich Baumwolle angebaut wurde. Ein Horrorszenario, denn weite Teile der Ernten waren nicht mehr zu retten. Der Käfer platziert sein Gelege in den Kapseln, die für die Baumwollpflanze typisch sind. Schlüpfen die kleinen Larven, fressen sie sich an der Pflanze satt, was natürlich nicht ohne Schaden von Statten gehen kann. Schnell waren damals etwa 50 Prozent der Landwirte dem Untergang nahe.
Selten ein Schaden, aus dem nicht auch ein Nutzen gezogen wird: Um einen Schädling zu vertreiben, nimmt man ihm Brutstätte und Nahrungsangebot. Also pflanzten die Farmer statt der Baumwolle andere Dinge an. Erdnüsse, Zuckerrohr, aber auch Mais und Kartoffeln landeten nun als Saat auf den Feldern, die vorher in einer Monokultur mit Baumwolle bepflanzt wurden. Das Wunder geschah: Die Ernten waren gut, der Verkauf brummte – der Schädling hatte durch sein massives Auftreten für ein Umdenken gesorgt. Das veranlasste die Bewohner der Stadt Enterprise in Alabama, dem Käfer ein Denkmal zu setzen. Zwar ist das originale Stück mittlerweile im Museum, jedoch erinnert immer noch eine Kopie an die Zeit, in der die Region wirtschaftlichen Aufschwung durch einen Schädling erlebt hat. Der Käfer selbst war übrigens erst 30 Jahre nach dem Enthüllen der Statue nachgereicht worden. Vorher war nur eine Frau mit erhobenen Händen das Motiv.
Schädlinge bleiben oft lange unentdeckt
Sonntag, April 4th, 2010
Das Ärgerlichste, was es gibt, sind Schädlinge, die sich irgendwo eingenistet haben, ohne dass man dieses bemerkt. Sind es einige oder wenige Tiere, könnte man viel leichter dagegen vorgehen. Die Schäden, die das lästige Getier anrichtet, sind dann auch viel kleiner, als zu dem Zeitpunkt, an dem sie letztendlich gesichtet werden.
Schädlinge gibt es im Garten, sowohl auf dem freien Beet, als auch im Treibhaus. Aber auch im Haus oder zumindest innerhalb eines Gebäudes können sie sich einnisten. Die bekanntesten Schädlinge im privaten Bereich sind Schnecken, Raupen und Blattläuse im Garten, im Haus Mäuse, Fruchtfliegen und manchmal auch Ratten oder Schaben. Schnecken schleichen sich unheimlich gemein in der Nacht oder in aller Herrgottsfrühe in den Garten, zu den leckeren Salatpflänzchen, um sie hinterlistig aufzufressen. Das, was dem Gartenbesitzer bleibt, sind mühevolle Stunden, in denen er die Tiere sammelt und entsorgt – oder Schneckenkorn. Der Verzicht auf das eigene Gemüsebeet ist natürlich auch eine Lösung. Oft ist es leider so, dass man, bis man den Schneckenbefall bemerkt, schon keine verwendbaren Setzlinge mehr im Garten findet. Ärgerlich, aber leider Fakt.
Im Haus sind die Schäden, zum Beispiel durch Mäuse, oft desaströs. Sie suchen sich Winkel und Ecken, in denen sie zerfressen, was nicht niet- und nagelfest ist. Bis man bemerkt, dass die ungebetenen Gäste Einzug gehalten haben, ist meist schon vieles kaputt und von Mäusekot übersät. Eine Falle aufzustellen ist hier manchmal, wie gegen Windmühlen kämpfen. Man hat den sprichwörtlichen Eindruck, es wimmle nur so von Tieren, die zur Beerdigung der einen, gefangenen Maus kommen wollten. Die Nager vermehren sich rasend, und bis man sich versieht, kann wirklich nur noch der Kammerjäger helfen, um die Plage der Schädlinge wieder los zu werden.