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Obst kann ungesund sein?

Freitag, August 20th, 2010

In der Regel denkt doch jeder, dass man sich mit Obst etwas Gutes tut. Die Früchte aus aller Welt, die Mutter Natur so zu bieten hat, sind voller Vitamine, schmackhaft und gesund. Allerdings gibt es Menschen, die durchaus aufpassen müssen, welche Art Obst sie in welcher Menge essen können. Bei ihnen können manche oder sogar alle Früchte eine schlimme Konsequenz haben; diese Menschen werden krank, wenn in einem Produkt nur Spuren einer gewissen Obstsorte oder überhaupt Obst enthalten ist.

Diese bedauernswerten Menschen sind zum Beispiel Allergiker. Sie müssen aufpassen, welche Obstsorten sie essen. Die leichteste und noch erträglichste Form einer solchen Allergie zeigt sich durch Hautausschlag. Eine derartige Abwehrreaktion des Körpers kann auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter noch plötzlich auftreten, auch wenn sich vorher keine Unverträglichkeit zeigte. Eventuell kann beim einmaligen Auftreten von Symptomen wie Juckreiz und Ausschlag auch ein Spritzmittel der Auslöser sein; stellt sich bei einem vom Arzt durchgeführten Test aber heraus, dass das Obst selbst der Auslöser ist, hilft meist nur der Verzicht. Allergien gegen Obstsorten können aber auch weit schlimmere Symptome zeigen: Atemnot, bis hin zu Erstickungsanfällen, einhergehend mit einem so genannten anaphylaktischen Schock, können auch bei den eigentlich als gesund geltenden Lebensmitteln auftreten.

Weitere Probleme kann Obst bei einem Diabetiker bereiten. Es muss durch seinen Gehalt an Fruchtzucker genau in den Ernährungsplan und die Insulintherapie mit einbezogen werden. Der Fruchtzucker ist ein Einfachzucker, den der Körper nicht mehr aufspalten muss, wie zum Beispiel den üblichen Haushaltszucker. Das bedeutet, Fruchtzucker wird sehr schnell vom Körper aufgenommen und muss dementsprechend vorsichtig dosiert werden. Hier findet das Obst seine Dosierung entweder in genau bestimmter Menge, oder die Insulingabe muss nach einer Ernährungstabelle bei der Insulingabe berücksichtigt werden. Sehr hoher Zucker im Blut führt auf Dauer zu schlimmen Folgeerkrankungen. Dennoch muss der komplette Verzicht, wie bei einem Allergiker, beim Diabetiker nicht sein.

Ananas vielseitig verwendbar

Montag, Mai 24th, 2010

Die Ananas ist ein sehr schönes und auch sehr vielseitig einsetzbares Obst. Sie wird gerne gegessen und bringt nicht nur bei Menschen mit Übergewicht etwas Gutes mit sich. Die Ananas enthält bestimmte Stoffe, die zum Abnehmen geeignet sind und dafür sorgen, dass der Körper mehr Fett abbaut und sich wohler fühlt. Sie kann aber auch gleichzeitig sehr gut schmecken und mit ihrer leicht süß-säuerlichen Note bringt sie auch in Hauptspeisen einen neuen und frischen Wind, den man vor allem in der asiatischen Küche merkt.

Dort werden die Speisen nicht mehr nur mit Gemüse verfeinert und abgeschmeckt mit verschiedenen Soßen, sondern auch Obst wird mit eingebracht. Die Ananas ist sehr häufig zu finden und passt hervorragend zu Hähnchen oder aber auch Ente. Möchte man keine Ananas in seinem Hauptgericht haben, dann kann diese auch zur Nachspeise gereicht werden. Frisch und saftig passt sie sehr gut zu einem Obstteller. Aber auch überbacken mit Honig schmeckt sie sehr gut und kann verzehrt werden. Zu einem Vanilleeis passt die Ananas ebenfalls und man kann aus ihr auch sehr gut ein Eis selber herstellen.

Zur Vorspeise wird die Ananas eher weniger gereicht, denn dort gibt es nur wenige Gerichte, die wirklich passen. Man kann aber auch hier in einem bunten Salat dieses Obst mit einfließen lassen und der Salat bekommt dadurch einen ganz anderen Geschmack. All dies ist mit einer Ananas möglich und noch viel mehr. Man kann sich unzählige Rezepte für dieses Obst aussuchen und man wird feststellen, dass sie nicht nur gesund, sondern auch sehr lecker sein kann.

Bananen: Frucht und Zimmerpflanze

Dienstag, Mai 4th, 2010

Leuchtend gelbe, verlockende Früchte sind Bananen. Kinder essen sie meistens als eine der ersten Obstsorten in ihrem Leben, wenn man einmal von den passierten Früchten aus den Gläschen absieht. Bananen schmecken in der Torte, auf einem Obstkuchen, im Milchshake, mit Quark und sogar auf einem Brötchen mit Butter. Werden sie fachgerecht transportiert, sind sie eine nahrhafte und gesunde Pause in der Schule und am Arbeitsplatz. Bei Durchfall helfen sie, etwas zu stopfen. Bananenjoghurt kennt man aus jedem Regal im Supermarkt und natürlich sind sie auch manchmal aus einer Bowle nicht wegzudenken.

Beim Chinesen isst man sie warm, in Teig und Fett gebacken mit Honig – und das berühmteste Eis ist der Bananensplit, den es in jedem Eiscafé gibt. Auch, wenn die Banane in Europa nicht heimisch ist, kann man sich ein Leben ohne diese Frucht nicht mehr vorstellen. Zum Verkochen gibt es sogar mittlerweile Mini-Bananen, die eher eine spektakuläre Deko als ein leckeres Essen darstellen. Die meisten Menschen mögen sie nur, wenn sie schön gelb sind. Zu schwarz oder noch zu grün sind sie nicht jedermanns Sache.

Mittlerweile gibt es sie als Urform, aber auch in verschiedensten Züchtungen auch als Zimmerpflanze. Die großen Bananenstauden mit den typischen langen, dunkelgrünen Blättern passt wohl eher in hohe, helle Räume, wie ein Wohnzimmer im Altbau oder einen Wintergarten. Auch in Cafés und Restaurants werden sie gerne als Zierde aufgestellt. Es gibt aber auch kleinere Stauden, die in jedem Wohnzimmer, auf der Blumenbank oder auf der Fensterbank ein Plätzchen finden. Bananen bereichern also nicht nur den Speiseplan und manchen Cocktail, sondern auch das Bild in unseren Wohnungen.

Obst für die Schulpause

Montag, April 19th, 2010

Kinder sollen sich auch während der Schulzeit gesund ernähren. Obst ist dazu ein gutes Hilfsmittel, denn es macht nicht zu satt und damit müde, hat viele Vitamine und ist schnell gegessen. Es hilft nichts, die Kinder zu Hause gesund ernähren zu wollen, und ihnen dann Süßes oder Fertigprodukte, die wenig gesund sind, in die Pause mitzugeben.

Obst ist schwierig zu transportieren. Die Banane, die in der Schultasche zerdrückt wird, macht Hefte und Bücher kaputt. Äpfel bekommen schnell braune Flecken, die zur Folge haben, dass die Kinder sie nicht mehr essen wollen. Eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen, ist das Verwenden von Plastikgeschirr, welches immer wieder ausgewaschen werden kann. Dabei kommen die Kinder gerne einmal in Versuchung, die Schüsseln mit fest schließendem Deckel in der Schule zu vergessen oder sie zu verlieren. Die teuersten Plastikschüsseln sind schon aus diesem Grund nicht die besten.

Klug ist es, das Obst in mundgerechten Happen mitzugeben. Dies sichert die Tatsache, dass die Kinder das auch essen, was sie dabei haben. Eine Abwechslung schaffen Mütter, indem sie die Angebote der Saison nutzen. Kirschen, Melonen, Erdbeeren: Der Garten der Natur gibt immer die leckersten Sachen her, ohne dabei die oft stark gespritzten Produkte aus fernen Ländern servieren zu müssen. Das gleiche gilt übrigens auch für Gemüse: Kinder, die Paprikastreifen, Gurken und Tomaten in der Pause dabei haben, verspeisen dies gerne.

Sicher ist mit dieser Art der gesunden Pause ein wenig mehr Arbeit verbunden, als mit einem abgepackten, mit Nugatcreme gefüllten Hörnchen, das man nur mitgeben muss. Auch muss das Obst so spät wie möglich, also am Morgen vor der Schule vorbereitet werden. Ein Pausenbrot und eine Schüssel mit immer unterschiedlichem Obst werden sicher gerne verspeist und nicht weggeworfen. Der Magen ist nicht so voll, dass das Lernen zur Qual wird und die Grundversorgung mit Vitaminen kann kaum leichter bewältigt werden.

Erdbeeren, saftig und süß

Mittwoch, April 7th, 2010

Es gibt kaum jemanden, der dieser Frucht widerstehen könnte: Die Erdbeere ist sinnlich und süß, lecker und beliebt. Sie findet sich in vielen Gerichten, Getränken, Brotaufstrichen und Süßspeisen wieder und wird von Groß und Klein heiß und innig geliebt. Was gibt es nicht alles für leckere Sache, die aus Erdbeeren hergestellt werden. Da ist zunächst einmal die Marmelade, die aufs Brot, auf dem Pfannekuchen, ja sogar auf frisch gebackenen Waffeln verteilt und dann genüsslich verspeist wird. Natürlich schmecken auf dem Kuchen die roten und vor allem sehr süßen Früchte auch – noch besser mit einem dicken Batzen Sahne. In einer Erdbeerbowle schwimmt das Obst auch sehr gut und auch Erdbeersekt kann man kaufen – der ist zwar süß und nichts für Freunde trockener Getränke, aber immerhin genießbar.

Die Erdbeere ist eine Besonderheit in der Natur. Sie hat zugleich Blüten, unreife Früchte und reifes Obst an einem Strauch – zur gleichen Zeit. Solange die Erdbeerpflanze blüht, kann auch geerntet werden, vorausgesetzt, man hat sich gut um sein Beet gekümmert und keine Schädlinge im Garten. Sowohl Schnecken als auch Vögel fressen die Früchte sehr gerne und lassen sich auch von lautem Gescheuche nicht vertreiben. Der lateinische Name der Erdbeere ist übrigens Fragaria. Sie gehört zu den Rosengewächsen. Entgegen ihrem deutschen Namen ist sie keine Beere in biologischem Sinne, sondern eine so genannte Sammelnussfrucht. Sie pflanzt sich durch Ableger fort und können bei geeignetem Boden immer wieder angepflanzt und auch überwintert werden. Es gibt sogar kleine Erdbeerbäumchen – als Sonderzüchtungen aus den Gärtnereien, neben Sorten, die in Hängeampeln gepflanzt werden. Geschmacklich intensiver als die Gartenerdbeeren sind die Walderdbeeren, die oft in ganzen Teppichen am Waldrand wachsen, blühen und winzige Früchte tragen. Die Herzform der Frucht macht sie zu einem Sinnbild für die Erotik. Meistens werden sie aber einfach nur gerne und mit Appetit verspeist. Vom Feld, ab in den Mund, oder aber gewaschen, geputzt, mit Zucker und Sahne.