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Die Aubergine als Delikatesse

Montag, August 16th, 2010

Nur wenige Menschen in Deutschland haben die Aubergine als Lebensmittel und Gemüse noch nicht probiert. Heute ist es ja ein leichtes, die exotischen Sorten aller möglichen Früchte und Gemüsearten zu Hause auf den Tisch zu bekommen. Für die einen ist die Aubergine seither fester Bestandteil der Küche, bei den anderen blieb es bei einem Versuch, weil man sich einfach nicht für die dunkelviolette Schönheit begeistern konnte. Vor allem bei Gerichten mit einem ausländischen Touch sind die Auberginen oft unverzichtbar. Im Moussaka, in einer Ratatouille, aber auch in asiatischen Menüs wird die Aubergine verwendet. Dabei wird sie meistens in Scheiben geschnitten. Freunde am Grill nehmen das Gemüse gerne als Ganzes, aber auch halbiert und gefüllt. Als Füllmaterial eignen sich Tomaten, Zwiebeln und Paprika, das Gemüse kann aber zum Beispiel auch mit Hackfleisch gefüllt und geschmort werden, wobei ein Überbacken mit Käse sehr zu empfehlen ist, um den Gaumen besonders zu erfreuen.

Die Aubergine ist ein Nachtschattengewächs, das zu mehr als 90 Prozent aus Wasser besteht. Mit nur 22 Kalorien pro 100 Gramm passt das Gemüse in jeden Diätplan, vor allem, weil der eigene Fettanteil, der sich zum Beispiel beim Grillen auf dem Rost nicht erhöht, bei nur 0,2 Prozent liegt. Anders sieht das aus, wenn die Aubergine in Öl oder Butter gebraten wird. Dann nimmt sie eine Menge Fett auf. Hier muss auf sparsames Einfetten der Pfanne geachtet werden. Auberginen gibt es nicht nur als Gemüse, sondern in vielen Formen auch als Zierpflanze. Dabei sind sowohl die Blüten eine wahre Pracht, als auch die gesamte Pflanze. In der Fachsprache heißt die Aubergine übrigens Solanum melongena, wobei das Wort Solanum für Nachtschatten steht.

Gemüse und Obst als Schönheitskur

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Mit der Ernährung kann man vieles beeinflussen, das wissen heute schon Grundschüler. Dass Gemüse aber nicht nur gesund ist und schlank hält, sondern auch schön macht, das bewies nun eine Studie. Der Initiator der Studie ist Ian Stephan, ein britischer Forscher. Er bewies, dass regelmäßig gegessenes Gemüse die Haut der Probanden deutlich besser aussehen ließ.

Das Angebot an Gemüse im Supermarkt ist quasi die Schminkpalette, mit der man das Aussehen beeinflussen kann. Tomate statt Rouge? Genau nach diesem Prinzip funktioniert die Kur mit dem immer verfügbaren gesunden Gemüse. Die Personen, die am Test teilnahmen, bekamen fünf Mal an jedem Tag eine Portion Rohkost serviert. Vor dem Test wurden Fotos angefertigt, die das Aussehen der Probanden dokumentierten. Obst und allerlei Frisches aus dem Garten kam nun für einen Monat auf den Tisch. Radieschen, Kohlrabi, Möhren und so weiter. Dabei wurden Veränderungen im Teint festgestellt, an die keine von der Sonne braune Haut auch nur annähernd hinkommt, so attraktiv wurden die Gesichter der Testpersonen.

Nach den vier Wochen der Testphase wurden erneut Fotos aufgenommen. Diese bekamen völlig unbeteiligte zu sehen, die den Vorher-Nachher Effekt beurteilen sollten. Einstimmig waren alle Nachher-Fotos die, die als besser eingestuft wurden. Also ist die Gemüsekur für die Schönheit doch sicher etwas Gutes, das die Menschen auch zu einer gesünderen Ernährung anspornen könnte. Nicht nur die Gurkenscheiben auf den Augen, sondern auch die innere Anwendung der Produkte kann etwas bewirken – mit dem positiven Nebeneffekt, das Gewicht, die Vitamine und den Cholesterinspiegel gleich mit zu behandeln. Je bunter das Gemüse, um so mehr Carotinoide und Melanin ist darin zu finden: Das sind die Zaubermittel, die die Haut frisch und erholt aussehen lassen.

Spargel gehört auf den Tisch

Freitag, Mai 7th, 2010

Für die Zeit außerhalb der Saison muss man sich als Liebhaber von Spargel ja an die Gläserkonserven oder TK-Produkte halten. Doch jetzt im Moment können diese Dinge gerne im Regal bleiben, denn der Spargel kommt frisch vom Feld gestochen auf den Tisch. Grün oder weiß? Vielen ist es egal, wobei aber der weiße Spargel immer noch beliebter ist. Der Unterschied ist, dass der grüne Spargel das Sonnenlicht sehen durfte, während der weiße aus der Erde gestochen wird.

Neue Kartoffeln, Schinken und eine Sauce Hollandaise reichen eigentlich als Beiwerk zum Spargel aus. Allerdings findet man ihn auch in Kreationen mit Fisch, als leckeren Spargelsalat, als Suppe und vielen anderen Variationen. Selbst als Gemüse gekocht, mit einer hellen Sauce, wird er sehr oft gegessen. Wer seinen Spargel im Supermarkt kauft, kann nicht immer davon ausgehen, dass er nicht schon einen langen Weg hinter sich hat. Richtig frisch ist er am Stand vom Bauern, der ihn frühmorgens sticht, also erntet, und ihn dann sofort zum Verkauf anbietet. Kommt der Spargel noch am gleichen Tag auf den Tisch, ist er ein Erlebnis für die Sinne.

Etwas aufwendig ist das Schälen, das man sich aber nicht ersparen kann. Die Haut, die abgeschält wird, kocht man aus, um eine Suppe zu bekommen. Diese Haut kann man auch einfrieren und sich eine frische Spargelsuppe machen, wenn die Saison auch lange vorbei ist. Nun wird der Spargel in Salzwasser oder in einer Brühe gekocht, bis er die gewünschte Konsistenz hat. Auf den Tisch kommt meistens der Gemüsespargel, mit dem lateinischen Namen Asparagus officinalis. Sauce Hollandaise kann man fertig kaufen, aber auch selbst herstellen. Die Rezepte dazu findet man in jedem Kochbuch, im Internet oder bei anderen Spargelkennern.

Gemüse aus der Tiefkühltruhe

Donnerstag, April 15th, 2010

Wie einfach und praktisch es doch ist, in einem Supermarkt das Gemüse fertig gewaschen und geputzt aus der Tiefkühltruhe zu nehmen. Man spart sich das lästige Vorbereiten und bringt somit Effizienz und zugleich Abwechslung und guten Geschmack auf den Tisch. Es gibt alles mögliche aus der Tiefkühlabteilung. Der Spinat muss sogar nur noch erwärmt werden, sofern man die richtige Packung erwischt. Natürlich ist auch ungewürzter Blattspinat als TK-Produkt erhältlich. Von Bohnen über Erbsen und Möhren, bis hin zu Blumenkohl und Rosenkohl kann man sich hier nach Herzenslust bedienen, meist sogar, ohne eine Saison abwarten zu müssen.

Ist von gesunder Ernährung die Rede, verbindet man damit automatisch eine These: Frischgemüse ist gut, TK Ware nicht. Dabei hat eine Studie bewiesen, dass frisches Gemüse durch lange Transportwege und falsche Lagerung bereits viele Vitamine verloren hat, bevor der Kunde es überhaupt zu Gesicht bekommt. Alleine der Gehalt an Vitamin C reduziert sich innerhalb von 24 Stunden, auch bei entsprechender Kühlung, erheblich. Das TK Gemüse kommt frisch vom Feld, wird gewaschen und geputzt und binnen kürzester Zeit schockgefrostet. Dadurch wird der Zerfall der Vitamine nahezu gestoppt. Man kann also sagen, dass das Gemüse aus der Tiefkühltruhe mehr gesunde Stoffe enthält, als das, was man im Discounter bekommt. Das Höchste der Gefühle für den Ernährungsberater ist natürlich jenes gesunde Gemüse, das unbehandelt aus dem eigenen Garten geerntet und sofort auf den Tisch gebracht wird. Abzuraten ist dagegen von Gemüse aus der Dose oder dem Glas. Hier wurde meistens alles schon „totgekocht“, zudem sind hier oft Konservierungsstoffe enthalten. Diese Produkte sollten eine Ausnahme auf dem Speiseplan bleiben.

Blumenkohl kommt auf den Tisch

Dienstag, April 6th, 2010

Karfiol ist ein Name für den Blumenkohl, den wohl nur wenige Menschen kennen, die das Gemüse auf einem Markt oder im Discounter kaufen. Er schmeckt als Salat, als Suppe, als Beilage, oder auch in Form eines Gratins. Seine Herkunft geht auf den Gemüsekohl zurück, der im Fachjargon als Brassica oleracea bekannt ist. Schneidet man einen Blumenkohl in der Mitte durch, sieht er fast ein wenig aus, wie ein Gehirn, was aber seinem Geschmack keinen Abbruch tut. Weitere Namen, die je nach Region oder Anbaugebiet verwendet werden, sind Käsekohl, Blütenkohl oder Traubenkohl.

Die Blütensprossen, die in einem dicken Kopf zusammen wachsen, sind das, was man isst. Die Blätter außen herum werden zwar von manchen Hausfrauen mit ins Gemüse geschnitten, oft aber auch einfach in den Kompost gegeben. Lässt man die Pflanze über dieses Blütenstadium hinaus auf dem Feld stehen, schießt sie in die Höhe. Dann wächst der weiße Spross in die Höhe. Es entstehen gelbe Blüten, die wiederum den Samen für eine neue Aussaat ergeben.

Seinen Weg in die Welt begann der Blumenkohl, damals noch Gemüsekohl, in Kleinasien. Seit dem 18. Jahrhundert erst wird er auch in Europa angebaut. Wie man sich denken kann, ist Holland hier eines der wichtigsten Anbau- und Exportgebiete. Heute kennt den weißen Kohlkopf die ganze Welt. Ein nahrhafter Humusboden und Sonnenschein sind wichtig, wenn die Blumenkohl Ernte gut ausfallen soll. In milden Regionen kann das Gemüse sogar ganzjährig geerntet werden. Das Düngen darf weder im heimischen Garten noch auf dem großen Feld vergessen werden, da der Blumenkohl ein so genannter Starkzehrer ist, der viele Nährstoffe verbraucht. Ein naher Verwandter zum Blumenkohl ist übrigens der Broccoli, der deshalb grün ist, weil seine äußeren Blätter sich vor der Ernte öffnen und sich durch die Lichteinstrahlung Chlorophyll bilden kann.