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For April, 2010.Jugend forscht auch in Biologie
Donnerstag, April 29th, 2010
Biologie ist nicht nur ein Lernfach, das es einfach mit möglichst guten Noten abzuschließen gilt. Der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ ist ein Ansporn für besonders begabte und intelligente Kinder und Jugendliche, sich in der Forschung zu beweisen. Man kann sich bis zum Alter von 21 Jahren bewerben, als Gruppe oder einzelner Teilnehmer. Die Bereiche, in denen man antreten darf, sind neben der Biologie die Chemie, die Geowissenschaften, die Mathematik und Physik, aber natürlich auch die Informatik und die Arbeitswelt, neben der Technik im Allgemeinen. Es wird eine schriftliche Arbeit gefordert, mit der der Wettbewerb begonnen wird – zunächst auf regionaler, dann auf Landes- und zum Schluss auf Bundesebene. Verboten sind Forschungen zur Entwicklung neuer Waffen oder anderer Dinge, die einem anderen Menschen Schaden zufügen könnten.
Träger des Wettbewerbs ist die Sparkassenstiftung, die auch die Preise vergibt. Hierbei gibt es Anerkennungspreise, aber auch Ehren- und Sonderpreise. Es ist phänomenal, welche Ideen die Schüler auf biologischer, technischer und anderer Ebene verfolgen und ausarbeiten. Die jungen Forscher sind die Zukunft des Landes, denn wer sich schon in jungen Jahren wissenschaftlich betätigt, bringt sicher auch im Erwachsenendasein ein großes Potential mit sich. Da wird getüftelt und ausprobiert, natürlich immer unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen. Nach Möglichkeit ist eine Lehrkraft zur Stelle, die mit fachlicher Überwachung zur Seite steht.
Im großen Finale, das natürlich erst nach einigen Zwischenetappen erreicht werden kann, präsentiert man seine Arbeiten möglichst professionell, aber auch spannend und mitreißend. Das Projekt wird von einer Jury bewertet, ein Sieger wird ermittelt. Um das ganze Spektakel herum gibt es natürlich auch noch ein interessantes Rahmenprogramm. Spannend ist für die jungen Forscher auch, zu sehen, was andere Teilnehmer so auf die Beine gestellt haben.
Denkmal für einen Schädling
Mittwoch, April 28th, 2010
Ein Schädling ist im allgemeinen ja eher ein Tier, das großen Schaden für den Menschen anrichtet. Dabei gehen ganze Ernten zugrunde, Bauern müssen zusehen, wie sie überleben können. Eine solche Missernte kann das Leben einer Landwirtschaft sehr schwer machen. Ein solcher Schädling war auch in Amerika, im Bundesstaat Alabama eingezogen. Aus Mexiko kam der Baumwoll-Kapselkäfer in das Land, in dem nahezu ausschließlich Baumwolle angebaut wurde. Ein Horrorszenario, denn weite Teile der Ernten waren nicht mehr zu retten. Der Käfer platziert sein Gelege in den Kapseln, die für die Baumwollpflanze typisch sind. Schlüpfen die kleinen Larven, fressen sie sich an der Pflanze satt, was natürlich nicht ohne Schaden von Statten gehen kann. Schnell waren damals etwa 50 Prozent der Landwirte dem Untergang nahe.
Selten ein Schaden, aus dem nicht auch ein Nutzen gezogen wird: Um einen Schädling zu vertreiben, nimmt man ihm Brutstätte und Nahrungsangebot. Also pflanzten die Farmer statt der Baumwolle andere Dinge an. Erdnüsse, Zuckerrohr, aber auch Mais und Kartoffeln landeten nun als Saat auf den Feldern, die vorher in einer Monokultur mit Baumwolle bepflanzt wurden. Das Wunder geschah: Die Ernten waren gut, der Verkauf brummte – der Schädling hatte durch sein massives Auftreten für ein Umdenken gesorgt. Das veranlasste die Bewohner der Stadt Enterprise in Alabama, dem Käfer ein Denkmal zu setzen. Zwar ist das originale Stück mittlerweile im Museum, jedoch erinnert immer noch eine Kopie an die Zeit, in der die Region wirtschaftlichen Aufschwung durch einen Schädling erlebt hat. Der Käfer selbst war übrigens erst 30 Jahre nach dem Enthüllen der Statue nachgereicht worden. Vorher war nur eine Frau mit erhobenen Händen das Motiv.
Insekten als Pflanzenfresser
Montag, April 26th, 2010
Insekten machen einen großen Anteil der Artenvielfalt auf dieser Welt aus. Dabei gibt es Pflanzenfresser und solche sechsbeinigen Tiere, die sich von anderen Dingen ernähren. Die pflanzenfressenden Insekten heißen in der Fachsprache phytophage Insekten. Sehr viele Schmetterlinge, von der Raupe bis zum ausgewachsenen Tier, ernähren sich von Pflanzenbestandteilen. Die Raupe frisst eher Blätter, während der Schmetterling Nektar und Pollen bevorzugt. Ein Drittel aller existierenden Käfer zehrt von der Pflanzenwelt ihrer Heimat. Auch hier macht es keinen Unterschied, ob Larven oder ausgewachsene Tiere satt werden sollen.
Zweiflügler nutzen die Pflanzen als Brutstätte. Sie legen ihre Eier in Blättern ab, wo sich die Larven dann von ihrer Umgebung ernähren. Man kennt die „Warzen“, die Blätter bekommen, wenn zum Beispiel Gallmücken ihre Eier abgelegt haben. Einige Arten leben auch als ausgewachsene Insekten noch von Pollen und Nektar. Aus der Gattung der Hautflügler kennt man Pflanzenwespen und natürlich alle Bienen als Pflanzenfresser. Blattläuse und Schildläuse kennt jeder aus dem eigenen Garten. Sie saugen ihre Nahrung aus den Pflanzen, zum Beispiel aus Rosenstöcken. Letztendlich gibt es auch noch Heuschrecken und andere Schreckenarten, sowie zahlreiche andere Gattungen, die ihren Nutzen aus Zier- und Nutzpflanzen ziehen.
Die verschiedensten Teile einer Pflanze werden von den Insekten als Nahrungsquelle benutzt: Die Blätter, die zum Teil bis aufs Skelett abgenagt werden, aber auch die Blüten, oder einzelne Komponenten, wie die Pollen und der Nektar werden verspeist. Einige Tiere nehmen auch gerne die Samen, den Stengel oder die Wurzeln. Der Pflanzensaft ist oft Nahrungsquelle für Larven, und auch Holz dient als Teil der Speisekarte. Gegen den Insektenbefall muss man manchmal strikt vorgehen, weil die Tiere sich als Schädlinge bemerkbar machen. Ganze Ernten werden durch übermäßigen Befall mit Insekten vernichtet, wogegen mit chemischen Pestiziden oder den gesünderen chemiefreien Bioziden vorgegangen werden muss.
Die Verantwortung gegenüber Haustieren
Samstag, April 24th, 2010
Sich ein Haustier zu beschaffen, ist leicht. Meist wird man weder von einem Züchter, noch von einem Tierheim sonderlich überprüft, wenn man dort ein Tier kaufen beziehungsweise abholen möchte. Zwar wird ein gewisses „Schutzgeld“ kassiert, wenn man beim Tierschutz ein Tier abholt, doch hält dies viele Menschen nicht davon ab, absolut unverantwortlich mit den Tieren umzugehen.
Viele Menschen denken zum Beispiel nicht darüber nach, was Reisen für ein Tier bedeuten. Während der Fahrt sind heute in den meisten Fahrzeugen Klimaanlagen eingeschaltet. Überall kann der neue Freund, ob nun Hund oder Katze, nicht mit hingenommen werden. Also bleibt es im Auto. Bei oft wahnsinnig hohen Temperaturen müssen die Tiere dann im stickigen Auto ausharren, biss Herrchen und Frauchen wieder zurück kommen. Nicht selten finden diese ihren Liebling dann qualvoll verendet vor. Wer viel unterwegs ist, sollte sich daher entweder nach einer Unterkunft für das Tier für diese Zeit umsehen, oder aber auf die Anschaffung von Haustieren verzichten.
Ein Haustier bedeutet auch, dass man sich über die möglichst artgerechte Haltung informieren muss. Ein Hund braucht Auslauf: Der Pudel weniger, als ein Husky, aber ohne Bewegung hat der Hund kein glückliches Leben. Ein Hund ist auch keine Resteverwertungsmaschine für Küchenabfälle. Die Gewürze aus dem menschlichen Essen sind für Tiere ungesund – also sind auch immer Kosten für Futter mit einem Haustier verbunden. Zudem kommt mindestens einmal im Jahr Geld für den Tierarzt auf die Gesamtrechnung, denn die Impfungen sind zu bezahlen. Auch Hundesteuer kostet. Nicht selten findet man ausgesetzte Tiere in freier Wildbahn, die von ihren Besitzern einfach „entsorgt“ wurden, weil sie lästig oder zu teuer wurden. Das könnte man auch vorher wissen, und einem Tier viele Seelenqualen ersparen.
Aufbewahrung von Fleisch
Donnerstag, April 22nd, 2010
Fleisch ist für den Menschen ein sehr wichtiges Nahrungsmittel und wird sehr gerne verarbeitet. Es kann in den verschiedenen Varianten serviert oder gar zubereitet werden. Dies liegt ganz an einem selbst. Der Umgang mit dem Fleisch sollte aber nicht leichtfertig und respektlos sein. Tiere lassen hierfür ihr Leben und deshalb ist ein gewisser Respekt wichtig, um dem Tier und dem damit verbundenen Nahrungsmittel gerecht zu werden. Vor allem, wenn Fleisch nicht sofort verzehrt wird, muss es unbedingt richtig aufbewahrt werden, da es ansonsten innerhalb weniger Tage schlecht werden kann.
Zunächst einmal muss man sich überlegen, ob man das Fleisch einfrieren möchte. Hierfür muss man sich in zwei verschiedene Richtungen Gedanken machen. Man kann das Fleisch in Behälter aufbewahren oder dieses in einem Vakuum verpacken und so in die Gefriertruhe geben. Beides hat seine Vorteile, aber auch Nachteile. Ist das Fleisch im Vakuum, so können keine Luft daran und es in der Regel länger haltbar. Die meisten haben jedoch diese Möglichkeit nicht und nutzen eine normale Frischhaltedose. Diese sollte für das einfrieren geeignet sein. Nur so kann man das Fleisch auch vor Gefrierbrand schützen. Hackfleisch, Gulasch oder andere Sorten Fleisch, die viel Angriffsfläche bieten sollten sofort eingefroren werden und beim Auftauen auch nicht lange im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Dies muss sofort verarbeitet werden, da sich hier sehr viele Bakterien bilden können, die dann für den Menschen schädlich und sogar gefährlich werden können. Deshalb ist es umso wichtiger, dass man mit diesem Fleisch richtig umgeht. Schnitzel, Bratenfleisch oder andere Dinge bieten eine nicht so große Angriffsfläche und können daher auch in der Regel mit einem oder zwei Tagen Verspätung verarbeitet werden. Dies liegt jedoch nicht nur an der Art des Fleisches, sondern eben auch an der Sorte. Strauß ist anders zu behandeln als Pute und Rind. Ist man sich nicht ganz sicher, welches Fleisch wie eingefroren werden muss, so kann man sich die nötigen Informationen aus dem Internet besorgen oder bei seinem Metzger nachfragen. Diese wissen in der Regel sehr gut Bescheid und können einem auch helfen.