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For Juni, 2010.

Was Tauben alles anrichten können

Dienstag, Juni 29th, 2010

Tauben sind in der Regel friedliche Tiere, die nichts anderes vorhaben, als zu fressen, zu nisten und ihre Jungen aufzuziehen. Sie wurden und werden gerne als Brieftauben eingesetzt, heute mehr als Hobby, als zu den Zeiten, als sie noch dringend benötigt wurden, um kommunizieren zu können. Heute haben sich die Tiere eher in Städten angesiedelt, sind beinahe nicht mehr scheu und leben von dem, was die Konsumgesellschaft von heute wegschmeißt oder was tierliebe Bürger an sie verfüttern. Diese Menschen bedenken nicht, dass es jedes Jahr Millionen kostet, die Schäden wieder auszugleichen, die die Tiere an Häusern anrichten.

Wo eine Taube nistet und frisst, hinterlässt sich auch ihren Kot, der ätzend auf alle Materialien, sogar auf Marmor, wirkt. So entstehen in einer gewissen Zeit Schäden, die repariert werden müssen und damit auch viel Geld kosten. Das können Miets- und Geschäftshäuser, aber auch alte Kirchen und Gebäude aus der Geschichte einer Stadt sein. Selbst Statuen und Denkmäler werden nicht verschont, denn hier sind viele Menschen, viele Imbiss-Möglichkeiten und damit auch viele Tauben. Das reichhaltige Essensangebot sorgt dafür, dass die Tiere sich auch fleißig vermehren. Würde man die Nahrung entziehen, könnte die Vermehrung eingedämmt werden. Da dies nicht realisierbar ist, müssen immer wieder Maßnahmen zur Taubenabwehr ergriffen werden. Diese sind nicht darauf ausgelegt, die Tiere zu töten. Man will nur das Nisten unmöglich machen und so für den Schutz der Immobilien sorgen. Sinnvoll wäre es, wenn die Menschen einsehen würden, dass sie der Stadt keinen Gefallen tun, wenn sie die Tiere füttern und sie damit in den belebten Zonen halten. Immerhin sind Zecken und Flöhe ein Problem für die Gesundheit und auch sonst können die beißenden Gerüche des Kots und die Nähe der Tauben gerade in Mietanlagen für gesundheitliche Probleme sorgen.

Schimmel auf der Marmelade

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Schimmel auf Lebensmitteln ist grundsätzlich ein Argument, diese sofort zu entsorgen, ohne sie noch länger herum liegen zu lassen. Bei der Marmelade scheiden sich da aber die Meinungen. Grauer Flaum auf der Oberfläche der fruchtigen Masse ist meistens ein Zeichen dafür, dass das Glas nicht richtig verschlossen war oder die Marmelade zu warm gelagert wurde. Wie man weiß, kann Kälte die Entwicklung und Verbreitung von Schimmel eindämmen, weswegen Marmelade im Kühlschrank gelagert werden sollte, wenn sie nicht auf dem Frühstückstisch steht. Eine Methode, die Gefahr von Schimmel einzudämmen, ist es, nur mit einem sauberen Löffel die Portionen zu entnehmen und das Glas sofort wieder zu verschließen.

Was aber, wenn es schon zu spät ist und sich die fiesen grauen Spuren vom Schimmel schon mehr als deutlich zeigen? Man liest oft, dass man die oberste Schicht im Marmeladenglas einfach entfernen kann, weil sich der Schimmel durch den hohen Zuckergehalt durch den Gelierzucker in der Obstmasse nicht ausbreiten kann. Es besteht aber die Gefahr, Sporen des Schimmels und damit auch die Schimmelgifte – bekannt unter dem Namen Aflatoxine – beim Entnehmen der befallenen Stelle im Glas zu verteilen. Ein mittig gelegener kleiner Fleck kann zudem schon längst seine Spuren an anderer Stelle hinterlassen haben, sodass man Sporen mit einrührt, wenn mit dem Löffel die Oberschicht entfernt wird. In der Regel gilt also, die Marmelade lieber zu entsorgen, denn für die Gesundheit ist es keinesfalls empfehlenswert, wegen den ein oder zwei Euro, die man in die Biotonne entsorgt, ein Risiko einzugehen. Schimmel macht krank, es sei denn, es handelt sich um Edelschimmel, der aber in das Marmeladenglas den Weg nur selten finden wird.

Einsatz für alle Tiere

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Es gibt drei Sorten von Menschen, wenn es um den Umgang und die Affinität zu Tieren gibt. Die erste Gruppe sind die, die Tiere nicht in ihre Nähe lassen, es sei denn, sie stammen aus kontrollierter Aufzucht und sind entsprechend zubereitet. Sie wollen ausdrücklich keine Verantwortung für ein Haustier übernehmen und können sich nicht vorstellen, einen solchen „Klotz am Bein“ jemals bei sich aufzunehmen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen und eigentlich ein Zeichen von Verantwortlichkeit, denn nicht selten leiden Tiere unter der falschen Entscheidung eines Menschen, sich trotz deutlicher Zweifel letztendlich für ein Haustier zu entscheiden, das aber dann vernachlässigt wird.

Die zweite Gruppe bilden die Menschen, die ein Haustier oder gar mehrere davon haben. Ihre Tierliebe beschränkt sich oft auf die eigenen Tiere, denen es meistens auch gut geht. Negativ spielen hier diejenigen herein, die eigentlich der ersten Gruppe angehören, sich aber überreden lassen, einen Hund oder eine Katze zu halten. Ausgesetzte Tiere, geschlagene und arme Kreaturen sind es, die unter solchen überforderten Herrchen und Frauchen zu leiden haben.

Eine weitere Fraktion sind jene, die alles dafür tun, dass es allen Tieren auf der Welt gut geht. Sie setzen sich für artenbedrohte Tiere ein, aber auch für den Umweltschutz, kämpfen gegen Tierversuche und falsche Tierhaltung. Futterspenden, auch für ausländische Tierschutzorganisationen, werden eingesammelt, und manchmal spendet man auch Geld, um das Einschläfern kleiner, aber überflüssiger Welpen zu verhindern. Diese Menschen müssen nur aufpassen, dass sie ihren Einsatz nicht übertreiben und sich darüber im Klaren sein, dass auch der Tierschutz seine Grenzen hat, vor allem im Vergleich zu Menschenleben.

Gemüse und Obst als Schönheitskur

Mittwoch, Juni 16th, 2010

Mit der Ernährung kann man vieles beeinflussen, das wissen heute schon Grundschüler. Dass Gemüse aber nicht nur gesund ist und schlank hält, sondern auch schön macht, das bewies nun eine Studie. Der Initiator der Studie ist Ian Stephan, ein britischer Forscher. Er bewies, dass regelmäßig gegessenes Gemüse die Haut der Probanden deutlich besser aussehen ließ.

Das Angebot an Gemüse im Supermarkt ist quasi die Schminkpalette, mit der man das Aussehen beeinflussen kann. Tomate statt Rouge? Genau nach diesem Prinzip funktioniert die Kur mit dem immer verfügbaren gesunden Gemüse. Die Personen, die am Test teilnahmen, bekamen fünf Mal an jedem Tag eine Portion Rohkost serviert. Vor dem Test wurden Fotos angefertigt, die das Aussehen der Probanden dokumentierten. Obst und allerlei Frisches aus dem Garten kam nun für einen Monat auf den Tisch. Radieschen, Kohlrabi, Möhren und so weiter. Dabei wurden Veränderungen im Teint festgestellt, an die keine von der Sonne braune Haut auch nur annähernd hinkommt, so attraktiv wurden die Gesichter der Testpersonen.

Nach den vier Wochen der Testphase wurden erneut Fotos aufgenommen. Diese bekamen völlig unbeteiligte zu sehen, die den Vorher-Nachher Effekt beurteilen sollten. Einstimmig waren alle Nachher-Fotos die, die als besser eingestuft wurden. Also ist die Gemüsekur für die Schönheit doch sicher etwas Gutes, das die Menschen auch zu einer gesünderen Ernährung anspornen könnte. Nicht nur die Gurkenscheiben auf den Augen, sondern auch die innere Anwendung der Produkte kann etwas bewirken – mit dem positiven Nebeneffekt, das Gewicht, die Vitamine und den Cholesterinspiegel gleich mit zu behandeln. Je bunter das Gemüse, um so mehr Carotinoide und Melanin ist darin zu finden: Das sind die Zaubermittel, die die Haut frisch und erholt aussehen lassen.

Mückenplage jedes Jahr

Freitag, Juni 11th, 2010

Mücken gehören zu jenen Insekten, die man weder völlig ausrotten noch ignorieren kann. Die Abende an einem Weiher, am Strand oder am Flussufer könnten so schön sein. Im Sommer, nach einem tollen Tag an der frischen Luft, in der warmen Sommersonne, auch noch den Abend im Garten oder eben am Wasser genießen zu können, das ist der Traum vieler Menschen. Das machen aber ganz böse Zeitgenossen unmöglich, es sei denn man schützt sich durch Netze und entsprechende Hautschutzmittel.

Leises Summen kündigt im Schlafzimmer den ungebetenen Besuch an. Allerdings erkennt man in der gemütlichen Runde am Ufer auch sehr schnell, ob man im Blickpunkt der blutsaugenden Insekten steht. Überall, wo ein Licht ist, sammeln sich wahre Armeen von Mücken und anderen brummenden und summenden Stachelträgern. Sie sind nur darauf aus, den Menschen, den sie als lohnende Nahrungsquelle ausgemacht haben, anzuzapfen. Wo eine Mücke ist, scheinen hunderte zu sein. Da hilft es auch nicht, zielgerichtet auf eines der Tiere, das sich zum Beispiel auf der Hand nieder gelassen hat, zu schlagen. Es werden nach dem Tod einer Mücke noch mindestens 50 zur Beerdigung kommen.

Unter Laternen, um Kerzen herum, aber auch im die Lampions im Garten und selbstverständlich am Lagerfeuer findet man Mücken. Besonders natürlich, wenn Wasser in der Nähe ist, denn hier legen die Insekten ihre Eier ab und hier leben auch die Larven. Erst als ausgewachsenes, geschlechtsreifes Tier verlassen die Mücken das Wasser und fangen sofort damit an, allen Säugetieren auf die Nerven zu gehen und bei ihnen für juckende, lästige Mückenstiche zu sorgen.