Was sollten Kinder als Schulpause essen?

Juli 20th, 2010

Was Kindern schmeckt und was gut für sie ist, ist manchmal nicht unter einen Hut zu bringen. Sehr wohl kann aber die Ernährung mit einigen Tricks so verändert werden, dass die Kinder vor allem in der Schule, wo es auf Leistung und Konzentration ankommt, gesundes Essen zu sich nehmen. Das beginnt eigentlich schon beim Frühstück, wo weniger weißes Brot und fette Salami auf dem Speiseplan stehen sollten. Dies sollte die Ausnahme bleiben, denn es schmeckt zwar gut, macht den Bauch aber voll und das Kind müde.

Die nächste Problematik liegt in der Pause, die die Kinder mit zur Schule nehmen. Meistens gibt es vor allem in den unteren Jahrgangsstufen ohnehin Vorschriften, was die Kleinen mitnehmen dürfen und was nicht. Auch, was von der Werbung im TV als durchaus gut und wichtig verkauft wird, kommt hier nicht in die Schultasche, um keinen Neid und keinen Streit zwischen den Kindern hervor zu rufen. Schokolade und ihre Variationen haben ebenso wenig etwas in der Schule zu suchen, wie „Milch“ in ganz besonderen Zubereitungen und Verpackungen. Viel lieber sehen es die Lehrer, wenn Rohkost und Obst in der Pausenbox befindlich sind und Vollkornbrot das Ganze ergänzt, dass die Kinder auch richtig satt werden. Meistens kann man einen Zusammenhang erkennen zwischen den Kindern, die eine fette, mächtige Pause dabei haben und deren Figur, die schon in jungen Jahren deutlich mit Übergewicht belastet ist.

Die Schüler müssen auch auf ihre Zähne aufpassen. Hier sind gesunde Dinge deutlich weniger schädlich, als Süßes, das an den Zähnen mindestens bis Mittag haftet, weil man sich in der Schule ja nur sehr schlecht die Zähne putzen kann. Kinder, die etwas leisten und sich konzentrieren können, die schlank und sportlich sind, und die gesunde Zähne haben: Das ist das Ziel mancher gesunden Pause, die es auch vom Elternbeirat als Aktion an der Schule gibt.

Wie lange hält sich zubereitetes Fleisch?

Juli 12th, 2010

Dass rohes Fleisch nicht unbegrenzt haltbar ist, weiß eigentlich jeder. Gerade bei den momentan herrschenden Temperaturen sollte man nicht einmal das Risiko eingehen, frisch gekauftes Fleisch zu lange im heißen Auto liegen zu lassen. In Windeseile bilden oder vermehren sich Bakterien, die das Verderben des Fleischproduktes rapide beschleunigen. Gerade bei Hack oder Hähnchen darf man ohne eine Kühltasche oder eine isolierende Tragetüte nicht zu lange die Kühlkette unterbrechen.

Auch fertig zubereitetes Fleisch sollte nicht falsch oder zu lange aufgehoben werden. Es gibt keine feste Regel, wie lange fertig gekochtes Essen noch haltbar ist. Allerdings darf es auf keinen Fall auf oder im Ofen stehen bleiben, bis es ein weiteres Mal gegessen wird. In heißen Sommernächten kühlt es nicht genügend ab. Die Mahlzeit, die aufgewärmt werden soll, muss nach dem Abkühlen von Verzehrtemperatur auf Zimmertemperatur sofort in den Kühlschrank gestellt werden. Dazu füllt man es am besten in sauberes Plastikgeschirr, das mit einem fest verschließbaren Deckel versehen ist. Fleisch, das in einer Rahmsoße serviert wurde, muss aber auch dann vor dem erneuten Erwärmen überprüft werden. Sahne wird schnell sauer – treten beim Rühren in der Soße Bläschen auf, muss das Essen weggeworfen werden. Es ist sauer und somit verdorben und nicht mehr essbar.

Steaks schmecken nicht mehr, wenn sie aufgewärmt werden. Vor allem jene, die ihr gebratenes Fleisch medium oder gar englisch essen, sollten die Finger davon lassen, wenn es nicht sofort nach den Zubereiten gegessen wird. Auch für Hähnchen, die besonders anfällig für Salmonellen sind, gelten strenge Richtlinien in der Aufbewahrung. Einige Tipps, die man unbedingt befolgen sollte, sind:

-    Das Fleisch nur dort kaufen, wo man sicher frische Ware bekommt
-    Keinesfalls die auf Verpackungen angegebenen Lagerfristen überschreiten
-    Die Kühlkette nicht unterbrechen
-    Das Fleisch nach Möglichkeit durch braten oder kochen
-    Im Sommer nicht vorkochen, sondern so kalkulieren, dass nichts übrig bleibt

Beim leisesten Verdacht, das Fleisch oder eine Soße könnten verdorben sein, müssen diese Lebensmittel sofort entsorgt werden. Hier spart man an der falschen Stelle, nämlich an der eigenen Gesundheit.

Was Tauben alles anrichten können

Juni 29th, 2010

Tauben sind in der Regel friedliche Tiere, die nichts anderes vorhaben, als zu fressen, zu nisten und ihre Jungen aufzuziehen. Sie wurden und werden gerne als Brieftauben eingesetzt, heute mehr als Hobby, als zu den Zeiten, als sie noch dringend benötigt wurden, um kommunizieren zu können. Heute haben sich die Tiere eher in Städten angesiedelt, sind beinahe nicht mehr scheu und leben von dem, was die Konsumgesellschaft von heute wegschmeißt oder was tierliebe Bürger an sie verfüttern. Diese Menschen bedenken nicht, dass es jedes Jahr Millionen kostet, die Schäden wieder auszugleichen, die die Tiere an Häusern anrichten.

Wo eine Taube nistet und frisst, hinterlässt sich auch ihren Kot, der ätzend auf alle Materialien, sogar auf Marmor, wirkt. So entstehen in einer gewissen Zeit Schäden, die repariert werden müssen und damit auch viel Geld kosten. Das können Miets- und Geschäftshäuser, aber auch alte Kirchen und Gebäude aus der Geschichte einer Stadt sein. Selbst Statuen und Denkmäler werden nicht verschont, denn hier sind viele Menschen, viele Imbiss-Möglichkeiten und damit auch viele Tauben. Das reichhaltige Essensangebot sorgt dafür, dass die Tiere sich auch fleißig vermehren. Würde man die Nahrung entziehen, könnte die Vermehrung eingedämmt werden. Da dies nicht realisierbar ist, müssen immer wieder Maßnahmen zur Taubenabwehr ergriffen werden. Diese sind nicht darauf ausgelegt, die Tiere zu töten. Man will nur das Nisten unmöglich machen und so für den Schutz der Immobilien sorgen. Sinnvoll wäre es, wenn die Menschen einsehen würden, dass sie der Stadt keinen Gefallen tun, wenn sie die Tiere füttern und sie damit in den belebten Zonen halten. Immerhin sind Zecken und Flöhe ein Problem für die Gesundheit und auch sonst können die beißenden Gerüche des Kots und die Nähe der Tauben gerade in Mietanlagen für gesundheitliche Probleme sorgen.

Schimmel auf der Marmelade

Juni 24th, 2010

Schimmel auf Lebensmitteln ist grundsätzlich ein Argument, diese sofort zu entsorgen, ohne sie noch länger herum liegen zu lassen. Bei der Marmelade scheiden sich da aber die Meinungen. Grauer Flaum auf der Oberfläche der fruchtigen Masse ist meistens ein Zeichen dafür, dass das Glas nicht richtig verschlossen war oder die Marmelade zu warm gelagert wurde. Wie man weiß, kann Kälte die Entwicklung und Verbreitung von Schimmel eindämmen, weswegen Marmelade im Kühlschrank gelagert werden sollte, wenn sie nicht auf dem Frühstückstisch steht. Eine Methode, die Gefahr von Schimmel einzudämmen, ist es, nur mit einem sauberen Löffel die Portionen zu entnehmen und das Glas sofort wieder zu verschließen.

Was aber, wenn es schon zu spät ist und sich die fiesen grauen Spuren vom Schimmel schon mehr als deutlich zeigen? Man liest oft, dass man die oberste Schicht im Marmeladenglas einfach entfernen kann, weil sich der Schimmel durch den hohen Zuckergehalt durch den Gelierzucker in der Obstmasse nicht ausbreiten kann. Es besteht aber die Gefahr, Sporen des Schimmels und damit auch die Schimmelgifte – bekannt unter dem Namen Aflatoxine – beim Entnehmen der befallenen Stelle im Glas zu verteilen. Ein mittig gelegener kleiner Fleck kann zudem schon längst seine Spuren an anderer Stelle hinterlassen haben, sodass man Sporen mit einrührt, wenn mit dem Löffel die Oberschicht entfernt wird. In der Regel gilt also, die Marmelade lieber zu entsorgen, denn für die Gesundheit ist es keinesfalls empfehlenswert, wegen den ein oder zwei Euro, die man in die Biotonne entsorgt, ein Risiko einzugehen. Schimmel macht krank, es sei denn, es handelt sich um Edelschimmel, der aber in das Marmeladenglas den Weg nur selten finden wird.

Einsatz für alle Tiere

Juni 23rd, 2010

Es gibt drei Sorten von Menschen, wenn es um den Umgang und die Affinität zu Tieren gibt. Die erste Gruppe sind die, die Tiere nicht in ihre Nähe lassen, es sei denn, sie stammen aus kontrollierter Aufzucht und sind entsprechend zubereitet. Sie wollen ausdrücklich keine Verantwortung für ein Haustier übernehmen und können sich nicht vorstellen, einen solchen „Klotz am Bein“ jemals bei sich aufzunehmen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen und eigentlich ein Zeichen von Verantwortlichkeit, denn nicht selten leiden Tiere unter der falschen Entscheidung eines Menschen, sich trotz deutlicher Zweifel letztendlich für ein Haustier zu entscheiden, das aber dann vernachlässigt wird.

Die zweite Gruppe bilden die Menschen, die ein Haustier oder gar mehrere davon haben. Ihre Tierliebe beschränkt sich oft auf die eigenen Tiere, denen es meistens auch gut geht. Negativ spielen hier diejenigen herein, die eigentlich der ersten Gruppe angehören, sich aber überreden lassen, einen Hund oder eine Katze zu halten. Ausgesetzte Tiere, geschlagene und arme Kreaturen sind es, die unter solchen überforderten Herrchen und Frauchen zu leiden haben.

Eine weitere Fraktion sind jene, die alles dafür tun, dass es allen Tieren auf der Welt gut geht. Sie setzen sich für artenbedrohte Tiere ein, aber auch für den Umweltschutz, kämpfen gegen Tierversuche und falsche Tierhaltung. Futterspenden, auch für ausländische Tierschutzorganisationen, werden eingesammelt, und manchmal spendet man auch Geld, um das Einschläfern kleiner, aber überflüssiger Welpen zu verhindern. Diese Menschen müssen nur aufpassen, dass sie ihren Einsatz nicht übertreiben und sich darüber im Klaren sein, dass auch der Tierschutz seine Grenzen hat, vor allem im Vergleich zu Menschenleben.