Was Kindern schmeckt und was gut für sie ist, ist manchmal nicht unter einen Hut zu bringen. Sehr wohl kann aber die Ernährung mit einigen Tricks so verändert werden, dass die Kinder vor allem in der Schule, wo es auf Leistung und Konzentration ankommt, gesundes Essen zu sich nehmen. Das beginnt eigentlich schon beim Frühstück, wo weniger weißes Brot und fette Salami auf dem Speiseplan stehen sollten. Dies sollte die Ausnahme bleiben, denn es schmeckt zwar gut, macht den Bauch aber voll und das Kind müde.
Die nächste Problematik liegt in der Pause, die die Kinder mit zur Schule nehmen. Meistens gibt es vor allem in den unteren Jahrgangsstufen ohnehin Vorschriften, was die Kleinen mitnehmen dürfen und was nicht. Auch, was von der Werbung im TV als durchaus gut und wichtig verkauft wird, kommt hier nicht in die Schultasche, um keinen Neid und keinen Streit zwischen den Kindern hervor zu rufen. Schokolade und ihre Variationen haben ebenso wenig etwas in der Schule zu suchen, wie „Milch“ in ganz besonderen Zubereitungen und Verpackungen. Viel lieber sehen es die Lehrer, wenn Rohkost und Obst in der Pausenbox befindlich sind und Vollkornbrot das Ganze ergänzt, dass die Kinder auch richtig satt werden. Meistens kann man einen Zusammenhang erkennen zwischen den Kindern, die eine fette, mächtige Pause dabei haben und deren Figur, die schon in jungen Jahren deutlich mit Übergewicht belastet ist.
Die Schüler müssen auch auf ihre Zähne aufpassen. Hier sind gesunde Dinge deutlich weniger schädlich, als Süßes, das an den Zähnen mindestens bis Mittag haftet, weil man sich in der Schule ja nur sehr schlecht die Zähne putzen kann. Kinder, die etwas leisten und sich konzentrieren können, die schlank und sportlich sind, und die gesunde Zähne haben: Das ist das Ziel mancher gesunden Pause, die es auch vom Elternbeirat als Aktion an der Schule gibt.