Es gibt drei Sorten von Menschen, wenn es um den Umgang und die Affinität zu Tieren gibt. Die erste Gruppe sind die, die Tiere nicht in ihre Nähe lassen, es sei denn, sie stammen aus kontrollierter Aufzucht und sind entsprechend zubereitet. Sie wollen ausdrücklich keine Verantwortung für ein Haustier übernehmen und können sich nicht vorstellen, einen solchen „Klotz am Bein“ jemals bei sich aufzunehmen. Die Entscheidung ist jedem selbst überlassen und eigentlich ein Zeichen von Verantwortlichkeit, denn nicht selten leiden Tiere unter der falschen Entscheidung eines Menschen, sich trotz deutlicher Zweifel letztendlich für ein Haustier zu entscheiden, das aber dann vernachlässigt wird.
Die zweite Gruppe bilden die Menschen, die ein Haustier oder gar mehrere davon haben. Ihre Tierliebe beschränkt sich oft auf die eigenen Tiere, denen es meistens auch gut geht. Negativ spielen hier diejenigen herein, die eigentlich der ersten Gruppe angehören, sich aber überreden lassen, einen Hund oder eine Katze zu halten. Ausgesetzte Tiere, geschlagene und arme Kreaturen sind es, die unter solchen überforderten Herrchen und Frauchen zu leiden haben.
Eine weitere Fraktion sind jene, die alles dafür tun, dass es allen Tieren auf der Welt gut geht. Sie setzen sich für artenbedrohte Tiere ein, aber auch für den Umweltschutz, kämpfen gegen Tierversuche und falsche Tierhaltung. Futterspenden, auch für ausländische Tierschutzorganisationen, werden eingesammelt, und manchmal spendet man auch Geld, um das Einschläfern kleiner, aber überflüssiger Welpen zu verhindern. Diese Menschen müssen nur aufpassen, dass sie ihren Einsatz nicht übertreiben und sich darüber im Klaren sein, dass auch der Tierschutz seine Grenzen hat, vor allem im Vergleich zu Menschenleben.